PRAXIS DR. KIM – EIN MEDICAL INTERIOR DESIGN PROJEKT

Behandeln trifft Wohnen: Auf 300 m² schuf Egetemeier eine Praxis für plastische Chirurgie, die den klinischen Charakter medizinischer Räume bewusst hinter sich lässt. Materialität, Licht und kuratierte Möblierung machen den Facharztbesuch zum kultivierten Interieur-Erlebnis: ruhig, diskret, vertrauensvoll.

Facts

Projekt
Dr. med. Caroline Kim
Branche
Plastische und ästhetische Chirurgie
Projektname
Praxis Dr. Kim
Nutzung
Facharztpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie
Projekt Typ
Medical Interior Design / Praxisräume
Projekt Standort
München – Englischer Garten
Projekt Stadtteil
Schwabing
Projekt Umfang
300 m² Praxisfläche
Projekt Jahr
2025
Projekt Leitung
Alexander Heber
Leistungsumfang
Interior Design, Möblierung, Lichtkonzept, Materialkonzept, Farbkonzept, Projektkoordination
Projektphasen
Konzeptentwicklung, Planung, Umsetzung
Marken & Partner
Minotti, Molteni, Gallotti & Radice, Porta Romana, Luiz, Dedar, Meridiani, GioBagnara, Luiz, Venini

VISION – EINE PRAXIS MIT DER ATMOSPHÄRE EINES PRIVATEN INTERIEURS

Die gestalterische Vision folgte der Idee, einen medizinischen Ort zu schaffen, der sich bewusst von der typischen Wahrnehmung einer Arztpraxis löst. Da Patientinnen und Patienten die Praxis in der Regel nicht aus gesundheitlicher Notwendigkeit, sondern aus dem Wunsch nach Veränderung oder Verbesserung besuchen, sollte eine Umgebung entstehen, die Ruhe ausstrahlt und Sicherheit vermittelt.

Materialien, Licht und Möblierung wurden dabei nicht als einzelne Gestaltungselemente verstanden, sondern als Bestandteil eines ganzheitlichen Interior Konzepts. Statt funktionaler Strenge prägen kultivierte Zurückhaltung, wohnliche Atmosphäre und zeitlose Eleganz die räumliche Wirkung.

AUSGANGSLAGE – DER ENGLISCHE GARTEN ALS TEIL DES INTERIOR-KONZEPTS

Die unmittelbare Lage am Englischen Garten bildet den gestalterischen Ausgangspunkt des Projekts. Der zentrale Wartebereich orientiert sich bewusst zum Außenraum und eröffnet den Blick auf den vorbeifließenden Schwabinger Bach.

Die Natur wird damit zum festen Bestandteil der Innenarchitektur. Das ruhige Fließen des Wassers und die weiten Blickbeziehungen ins Grün schaffen einen natürlichen Gegenpol zur urbanen Umgebung und prägen die Atmosphäre der gesamten Praxis. Der Wartebereich wurde so entwickelt, dass sich der Ausblick zum eigentlichen Mittelpunkt des Interieurs entwickelt und den Aufenthalt bereits beim Ankommen positiv beeinflusst.

ANFORDERUNGEN – VERTRAUEN, DISKRETION UND EINE NEUE FORM DER PRAXISGESTALTUNG

Ein zentrales Anliegen der Auftraggeberin war die Entwicklung einer Praxis, die sich bewusst von der typischen Ästhetik medizinischer Räume entfernt. Statt einer klinischen Wirkung sollte eine Umgebung entstehen, die Vertrauen schafft und Patientinnen und Patienten eine ruhige, angenehme Ankunft ermöglicht.

Besondere Bedeutung kam dabei der Diskretion zu. Textile Elemente übernehmen dabei nicht nur gestalterische Aufgaben, sondern verbessern zugleich die Lichtstimmung innerhalb der Behandlungsräume und ermöglichen bei Bedarf eine klare räumliche Abschirmung. So entstehen Bereiche, die Offenheit und Privatsphäre in ein ausgewogenes Verhältnis bringen.

HERAUSFORDERUNGEN – MEDIZINISCHE FUNKTIONALITÄT OHNE KLINISCHE ATMOSPHÄRE

Die Herausforderung des Projekts bestand darin, sämtliche funktionalen Anforderungen einer modernen Praxis mit einer wohnlichen und hochwertigen Gestaltung zu verbinden. Hohe Anforderungen an Diskretion, Tageslichtführung und Akustik mussten dabei ebenso berücksichtigt werden wie eine intuitive Patient:innenführung.

Das Interior Konzept verbindet diese funktionalen Anforderungen mit einer ruhigen und selbstverständlichen Gestaltungssprache. So entstand eine Praxis, die medizinische Präzision mit Wohnlichkeit verbindet und eine Atmosphäre schafft, die Vertrauen, Gelassenheit und Orientierung vermittelt.

Alexander Heber, Store Manager Minotti München

„Die Herausforderung dieses Projekts bestand darin, einen medizinischen Ort zu gestalten, der nicht medizinisch wirkt. Statt funktionaler Strenge sollte eine Atmosphäre entstehen, die Ruhe, Vertrauen und Diskretion vermittelt – ein Raum, der sich eher wie ein kultiviertes Interieur anfühlt als eine Praxis.“

Brand Partner

  • Egetemeier - Brands & Designer - Minotti - Logo
  • Egetemeier - Brands & Designer - Galotti & Radice - Logo
  • Egetemeier - Brands & Designer - Minotti - Logo
  • Egetemeier - Brands & Designer - Galotti & Radice - Logo

HERANGEHENSWEISE – INTERIOR DESIGN MIT FOKUS AUF ATMOSPHÄRE UND PATIENTENERLEBNIS

DIE ROLLE VON EGETEMEIER

Egetemeier begleitete das Projekt von der ersten Konzeptidee bis zur Umsetzung des Interior Designs. Zum Leistungsumfang gehörten die Konzeptentwicklung, das Material- und Farbkonzept, die Lichtplanung, die Möblierung sowie die Projektkoordination.

Alle gestalterischen Entscheidungen folgten einem gemeinsamen Ziel: einen medizinischen Ort zu schaffen, der funktionale Anforderungen erfüllt und gleichzeitig eine Atmosphäre vermittelt, die Ruhe, Vertrauen und Diskretion ausstrahlt. Das Interior wurde dabei konsequent aus der Perspektive der Patientinnen und Patienten entwickelt. Jeder Raum, jede Blickachse und jedes Material tragen dazu bei, den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.


DER WARTEBEREICH ALS MITTELPUNKT DES INTERIORS

Das Herzstück der Praxis bildet der großzügige Wartebereich mit Blick auf den Englischen Garten und den vorbeifließenden Schwabinger Bach. Statt eines klassischen Empfangsbereichs mit funktionalen Sitzreihen entstand ein wohnlicher Aufenthaltsraum, der den Außenraum bewusst in das Interior einbezieht.

Großzügige Sofas und sorgfältig kuratierte Sitzmöbel gruppieren sich um diese Blickbeziehung und schaffen unterschiedliche Aufenthaltsbereiche innerhalb des Raumes. Die Gestaltung setzt nicht auf visuelle Inszenierung, sondern auf eine ruhige und selbstverständliche Präsenz hochwertiger Materialien, ausgewählter Möbel und natürlicher Lichtstimmungen.


LÖSUNG – MATERIALITÄT, LICHT UND WOHNLICHKEIT ALS GESTALTUNGSPRINZIP

Die Materialwahl folgt einer klaren und zurückhaltenden Gestaltungslogik. Robuste und langlebige Materialien werden mit einer eleganten, zeitlosen Formensprache kombiniert. Leder verleiht den Möbeln eine hochwertige und zugleich warme Präsenz, während die reduzierte Farbpalette eine ruhige und harmonische Raumwirkung unterstützt.

Gedämpfte Naturtöne schaffen eine Atmosphäre der Konzentration und Gelassenheit. Tageslicht, Materialität und Möblierung greifen dabei selbstverständlich ineinander und verleihen den Räumen ihre kultivierte Zurückhaltung. So entsteht ein Medical Interior Design, das Funktionalität und Wohnlichkeit in ein ausgewogenes Verhältnis bringt.


MARKEN UND PARTNER

Die Möblierung basiert überwiegend auf Möbeln von Minotti, die teilweise in projektspezifischen Sondermaßen umgesetzt wurden. Ergänzt wird das Interior durch ausgewählte Möbel und Leuchten von Molteni, Gallotti & Radice sowie Porta Romana.

Für Stoffe und textile Materialien kamen Kollektionen von Luiz und Dedar zum Einsatz. Die kuratierte Auswahl internationaler Designmarken unterstreicht den hochwertigen Anspruch des Projekts und ergänzt das Material- und Farbkonzept zu einem harmonischen Gesamtbild.

  • Minotti

  • Gallotti&Radice

  • Porta Romana

  • Molteni

  • Meridiani

  • GioBagnara

  • Luiz

  • Venini

ERGEBNIS – EINE PRAXIS, DIE VERTRAUEN VERMITTELT

Mit der Praxis Dr. Kim entstand ein Medical Interior Design Projekt, das die klassische Gestaltung medizinischer Räume bewusst neu interpretiert. Statt einer funktional geprägten Praxis erwartet Patientinnen und Patienten eine ruhige Umgebung, die Orientierung gibt, Vertrauen schafft und den Aufenthalt angenehm gestaltet.

Die Verbindung aus natürlichem Licht, hochwertigen Materialien, sorgfältig ausgewählten Möbeln und dem unmittelbaren Bezug zum Englischen Garten schafft eine Atmosphäre, die Gelassenheit vermittelt und den Menschen in den Mittelpunkt stellt. So entsteht ein Ort, der medizinische Präzision mit wohnlicher Qualität verbindet und den Anspruch von Egetemeier an zeitloses Interior Design konsequent widerspiegelt.